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Analysen-Zone

Fundamentale Analyse - Einleitung

Fundamentale Analyse des FOREX Marktes kann auf der Analyse und Auswertung des politischen und makroökonomischen Umfelds der relevanten Länder basieren, sowie der Trend-Ermittlung und deren Auswirkungen auf das Angebot und die Nachfrage der jeweiligen Währung. Hierfür ist es notwendig, die wichtigsten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozesse sowie die makroökonomischen Indikatoren, die den Zustand des jeweiligen Landes widergeben, zu beobachten.
Die regelmäßige Veröffentlichung von makroökonomischen Daten ist eins der wichtigsten Ereignisse, die ein „Fundamentalist“ genauestens im Auge behalten sollte. Diese werden i.d.R. von Nachrichtenagenturen nach einem festgelegten Kalender zusammen mit einer vorab bekanntgegebenen Prognose veröffentlicht. Ist der aktuell veröffentlichte Wert annährungsweise gleich der Prognose, kommt es meistens zu keiner signifikanten Reaktion auf den Märkten. Kommt es bei der Veröffentlichung  jedoch zu Abweichungen,  reagieren die Märkte nervös. Trader, die bei Ihrer Prognose richtig lagen, können von dieser Abweichung profitieren.
 
Ein wichtiges Kriterium des FOREX Marktes ist die starke Reaktion auf makroökonomische Daten und die damit verbundende Diskontierung der zukünftigen Daten und Informationen. Ein Investor muss folgende Entscheidung treffen – Sind die von ihm prognostizierten Daten bereits im Markt eingepreist oder noch nicht. Eine der Prognose entsprechende Veröffentlichung wird keine großen Auswirkungen auf den Markt haben, da diese bereits durch den Wechselkurs abgezinst wurde bzw. in diesem eingepreist ist. Daten, die nicht der allgemeinen Prognose entsprechen, sind somit für einen Trader interessanter, weil sie für mehr Bewegung im Markt sorgen.
 
Das größte Augenmerk richtet sich auf die Geldpolitik der Zentralbanken. Zinspolitik, Offenmarktgeschäfte und Interventionen der Zentralbanken haben großen Einfluss auf die Marktsituation und werden von Finanzanalysten streng beobachtet.

Naturkatastrophen aber auch Terroranschläge, Kriege und politische Unruhen können ebenfalls  starken Einfluss auf den Währungsmarkt ausüben. Während einer Krise flüchten sich Anleger in „sichere“ Währungen, wie z.B.: US-Dollar, Schweizer Franken und/oder den Euro.
Aussagen von Regierungsvertretern, Präsidenten der Zentralbanken und/oder anderen Vertretern der internationalen (Geld-)Politik sollten genauestens verfolgt werden. Politische Stabilität eines Landes verbessert die Wirtschaftslage, zieht ausländische Direktinvestitionen an und steigert somit die Nachfrage nach lokaler Währung, während eine instabile politische Situation einen massiven Rückzug des verwaltenden Vermögens und eine Erhöhung der ausländischen Währungspreise nach sich zieht.