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>>> A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z A Anleihe: Verzinsliche Wertpapiere, die von Banken, Unternehmen oder staatlichen Institutionen ausgegeben wurden, um deren Finanzbedarf zu decken. Andere Bezeichnungen für Anleihen: Obligationen, Schuldverschreibungen, Rentenpapiere oder Bonds. Aktienindex: Aktienindexes dienen als Orientierungshilfe für die Tendenz eines bestimmten Aktienmarktes. Insgesamt stellt ein Aktienindex eine Kennzahl für die Kursentwicklung des Aktienmarktes dar bzw. die Tendenz einzelner, bestimmter Aktiengruppen. Der Index errechnet sich aus einer Messzahl für den Durchschnitt der Entwicklung der Aktiengesellschaften, die im Index enthalten sind. Aktienindizes können entweder Kursindexes oder Performance-Indexes sein. <<< zurück B BaFin: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, entstand 2002 aus der Zusammenführung der Bundesaufsichtsämter für Kreditwesen, Versicherungswesen und Wertpapierhandel. Aufgaben: Festlegung und Überwachung von Regeln für die Durchführung von Bankgeschäften und Finanzdienstleistungen sowie zur Begrenzung von Risiken.
Basiswert: Synonym für Ausübungspreis. Anlageinstrument, auf die sich die Option bzw. der Optionsschein bezieht, wie zum Beispiel Aktien, Aktienindizes, Aktienkörbe, Anleihen, FX, Edelmetalle, Investmentfonds, Rohstoffe und Zinsen. Preis, zu dem bei Ausübung einer Option oder eines Optionsscheins unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses des Basiswert bezogen wird. Man unterscheidet zwischen Barausgleich und effektiver Lieferung. Bei effektiver Lieferung handelt es sich um den Preis, zu dem der Basiswert bezogen (Call), bzw. verkauft (Put) werden kann. Der Basiswert wird alternativ auch als Ausübungspreis, Bezugspreis, Exercise oder Strike-Preis bezeichnet. Barausgleich: (engl. Cash settlement). Bei einem Barausgleich findet mit der Optionsausübung keine Lieferung des Basiswertes statt. Stattdessen wird der Differenzbetrag zwischen Ausübungspreis und aktuellem Marktpreis des Basiswertes ermittelt und an den Options- und Optionsscheininhaber ausgezahlt.
Basiswert: (engl.= underlying). Instrument, das Futures und Optionen zu Grunde liegt (auch „Underlying“ genannt“); hierzu gehören Wertpapiere (Aktienoptionen), Indizes (z.B. Optionen auf den DAX) oder synthetische Anleihen (Fixed-Income-Futures).
Basket: Aktienkorb mit einem Portfolio von mehreren Titeln, z.B. Aktien einer bestimmten Branche oder ausgewählten Währungen. Best Execution: (Ausführung über Xetra BEST). Ausführung zu einem besseren Preis als dem bei Ausführung im aktuellen Xetra-Orderbuch erzielbaren - dies wird bei Ausführung über Xetra BEST erreicht.
Blue Chips: Die größten und für gewöhnlich liquidesten an einer Börse gehandelten Aktienwerte. Bobl: Schuldverschreibungen mittlerer Laufzeit, die vom Bund ausgestellt werden (kurz für Bundesobligation).
Brent: Europas wichtigste Rohölsorte. Brent-Rohöl stammt vornehmlich aus der Nordsee. Gehandelt wird es in London an der Warenterminbörse IPE (International Petroleum Exchange).
Briefkurs: Der Kurs, zu dem ein Marktteilnehmer bereit ist, ein Wertpapier zu verkaufen. Das Gegenteil vom Briefkurs ist der Geldkurs. Broker: Englisch für Wertpapiermakler, der im Auftrag seiner Kunden Wertpapiere an- und verkauft. Der Makler erhält eine Provision, der Kunde erhält Gewinne und trägt Verluste.
Brokerage: Vermittlung von Wertpapiergeschäften
Bund: Bund steht für Bundesanleihe. Bundesanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere mit einer Laufzeit von 8 bis 10 Jahren, die vom deutschen Staat aufgelegt werden.
Buxl: Terminkontrakt auf Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland mit einer Restlauzeit von 15 bis 30 Jahren. <<< zurück C CAC 40: Abkürzung für Compagnie des Agents de Change 40 Index. Französischer, nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex von 40 französischen Unternehmen, deren Aktien etwas 50 % der Börsenkapitalisierung aller an der Pariser Börse gelisteten Unternehmen ausmacht.
Call: Übliche Bezeichnung für eine Kaufoption, deren Halter (Optionskäufer bzw. Optionsscheinkäufer) das Recht, aber nicht die Verpflichtung hat, den Basiswert während der Ausübungsfrist der Option bzw. des Optionsscheines zu dem im voraus festgelegten Basispreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnis zu kaufen. Gegenteil: Put.
Candlestick: Darstellungsform von Kursveränderungen für die technische Chart-Analyse. Der Körper der Kerze zeigt die Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs an. Der Ursprung der Kerzen-Chart-Analyse liegt in der japanischen Analysetechnik und hilft, Stimmungen an den Märkten einzuschätzen und entsprechende Voraussagen zu treffen.
Cash-Flow: Eine vor allem in den angelsächsischen Ländern gebräuchliche Kennzahl zur Aktien- bzw. Unternehmensanalyse. Er bedeutet den Zugang an flüssigen Mitteln innerhalb einer bestimmten Abrechnungsperiode und ergibt sich im wesentlichen aus der Addition von Jahresüberschuss, Abschreibungen, Veränderungen der langfristigen Rückstellungen, Steuern vom Ertrag und Einkommen. Aus der Höhe des Cash-Flow und seiner im Laufe der Jahre erkennbaren Entwicklung lassen sich Rückschlüsse ziehen auf das Finanzierungspotential eines Unternehmens. Bezogen auf eine Aktie (Cash-Flow: Anzahl der Aktien) oder auf den Aktienkurs (Aktienkurs: Cash-Flow pro Aktie) erhält man wichtige Kenngrößen, die im Rahmen der Aktienanalyse den Vergleich eines Unternehmens derselben Branche auf nationaler wie internationaler Ebene ermöglichen.
Cash-Flow/Aktie: Der Cash-Flow je Aktie setzt sich zusammen aus dem Cash-Flow und der Aktienanzahl. Es wird berechnet, indem man den Cash-Flow durch die Aktienanzahl dividiert.
Cash-Flow-Ratio: Rentabilitätskennziffer, die auf der Basis des Cash-Flows berechnet wird und durch die ersichtlich wird, um das wie vielfache der Cash-Flow pro Aktie im Kurs der Aktie enthalten ist.
Cash Settlement: Siehe Barausgleich.
CBOE: Abkürzung für Chicago Board Exchange; größte US-Börse für den Handel mit Optionen.
CBOT: Abkürzung für Chicago Board of Trade; weltweit größte Rohstoff-, Futures- und Optionsbörse.
Chart: Graphische Darstellung vom Kursverlauf einer Aktie - häufig in logarithmischer Darstellung - über einen bestimmten Zeitraum. Der logarithmische Maßstab macht die prozentualen Kursveränderungen auch bei Aktien vergleichbar, die ein unterschiedliches Kursniveau aufzuweisen haben. Chartisten versuchen, anhand des Kursverlaufs auf den zukünftigen Trend der Aktie zu schließen.
Commodity: Sammelbegriff für börsenmäßig gehandelte Waren wie Rohöl, Gold, Silber oder eine Ware wie Rinder, Getreide und Kaffee.
Commodity-Futures: Terminkontrakt auf Commodites.
Contracts for Difference (CFD): CFDs sind eine Variante für Privatanleger, Aktien leer zu verkaufen, also von fallenden Kursen zu profitieren. Sie haben gegenüber anderen Möglichkeiten den Vorteil, dass die Leerposition zeitlich unbegrenzt gehalten werden kann. Der Anleger schließt einen Vertrag mit dem Market-Maker. Danach verpflichtet sich der "Verlierer", die Differenz zwischen dem Preis der zugrunde liegenden Aktie bei Vertragsabschluss und bei Vertragsende, multipliziert mit einem Hebel, bar auszugleichen. Der CFD entwickelt sich parallel zur Aktie. Verkauft der Anleger auf 9 €, macht der Anleger mit einem Einsatz von 10.000 € und einem Hebel von 5 einen Gewinn von 5.000 €. Steigt die Aktie aber auf 12 €, ist der gesamte Einsatz verloren. <<< zurück D DAX 30: Deutscher Aktienindex. Fasst alle 30 größten an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Aktien zusammen.
Daytrader: Privatanleger, der im Laufe eines Tages Aktienkäufe- und Verkäufe tätigt, während er die Kursentwicklungen permanent verfolgt.
Derivate: Sammelbegriff für Termingeschäfte mit Finanzierungsinstrumenten wie Aktien, Devisen oder Anleihen.
Devisen: Alle ausländischen Währungen, insofern sie als Guthaben oder Wertpapiere (z.B. auch Schecks oder Wechsel) Forderungen gegenüber dem Ausland darstellen. Dazu zählt nicht ausländisches Bargeld, das als Sorten bezeichnet wird.
Dividende: Anteil am Gewinn einer Aktiengesellschaft, der pro Aktie ausgeschüttet wird. Die Höhe legt die Hauptversammlung auf Vorschlag vom Vorstand und Aufsichtsrat fest. <<< zurück E EONIA: Der EONIA (Euro Overnight Index Average) ist der effektive umsatzgewichtete Tagesgeldzinssatz für den Euro. Er besteht aus einem gewogenen Durchschnitt der Zinssätze, die eine Gruppe größerer Institute im Euro-Währungsgebiet auf dem Interbankenmarkt für nicht besicherte Übernachtkontrakte verlangt. Er wird mit Hilfe der Europäischen Zentralbank berechnet. Die Banken, die hierzu Daten liefern, quotieren im Panel für den EURIBOR. Erfüllung: Lieferung und Bezahlung bzw. Barausgleich bei Termingeschäften. Eröffnungskurs: Erster am jeweiligen Börsentag festgestellter Kurs eines Wertpapiers, mit dem der Börsenhandel eröffnet wird. Euribor: European Interbank Offered Rate. Es handelt sich dabei um den Zinssatz, den europäische Banken untereinander beim Handel von Einlagen mit einer festgelegten Laufzeit von einer Woche sowie zwischen einem und zwölf Monaten verlangen. Er ist bei variabel verzinslichen Euro-Anleihen der wichtigste Referenzzinssatz. Eurex: Kooperation zwischen der Deutschen Terminbörse (DTB) mit der Schweizer Terminbörse (SOFFEX). An der EUREX werden standardisierte Termingeschäfte mit harmonisiertem Regelwerk auf einer europäischen Handelsplattform gehandelt. <<< zurück F Fälligkeitsdatum: Bei Terminkontrakten gibt das Fälligkeitsdatum an, wann der Basiswert zur Lieferung fällig wird, bzw. eine Zahlungsverpflichtung zu begleichen ist. Wird die Position vor dem Fälligkeitsdatum glattgestellt, so muss keine Lieferung erfolgen. Fibonacci-Zahlenreihen: Eine Zahlenfolge, die mit 1 beginnt und sich unendlich fortsetzen lässt, wobei sich jede Zahl aus der Summe der beiden vorangegangenen Zahlen zusammensetzt. Damit lautet der Anfang der Zahlenreihe 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89 etc. Der Quotient von zwei aufeinander folgenden Zahlen (z.B. 55 und 89) läuft immer mehr gegen 0,618, je höher die Zahlen werden. Der Quotient aus einer Zahl und der jeweils übernächsten (z.B. 21 und 55) nähert sich dabei immer mehr 0,382 an. Diese beiden Quotienten 0,618 und 0,382 werden häufig benutzt, um das Korrekturpotential nach vorangegangenen Kursbewegungen zu bestimmen.
Fill or Kill: Variante einer Limit-Order. Diese Order kann nur sofort und vollständig ausgeführt werden. Ist das nicht möglich, wird die Order komplett gelöscht. Finanzierungsgebühr: Die auferlegte Finanzierungsgebühr setzt sich aus der angebotenen Interbankgebühr für die Währung in der der Handel denominiert ist, zzgl./ abzgl. 2,5% zusammen. Zum Beispiel fallen für Long Positionen auf deutsche Aktien eine Finanzierungsrate von EONIA (Euro OverNight Index Average) +2,5% an. Bei großen Handelsvolumen können die Handelsgebühren unter Umständen reduziert werden. Forex oder FX, eine Abkürzung für Foreign Exchange Market, Forex bezeichnet den globalen Markt für Währungen, auch Devisen genannt. <<< zurück G Garantierter Stopp: Ein garantierter Stopp gewährleistet dem Anleger die garantierte Schließung seiner Position an der gewünschten Marke, selbst bei starken Kursveränderungen.
Gilt: Als Gilts bezeichnet man Staatsanleihen des Vereinigten Königreichs, Südafrikas oder Irlands. Üblicherweise verwendet man den Begriff aber nur im Bezug auf die Anleihen des Vereinigten Königreichs von Großbritannien.
Gültig bis auf Widerruf (Good Till Cancelled, GTC): Gültigkeitsbeschränkung für eine Order, die nur solange gültig ist, bis sie entweder ausgeführt oder vom Initiator bzw. dem System nach Erreichen ihrer maximalen Gültigkeit von einem Jahr (Eurex) bzw. 90 Tagen (Xetra) gelöscht wird. GuV: Abkürzung für Gewinn- und Verlustrechnung. <<< zurück H Hedging: Unter Hedging versteht man ein Finanzgeschäft zu betreiben, um die Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen oder Veränderungen in den Rohstoffpreisen abzusichern. Die Person oder Unternehmung, die eine Transaktion hedgen möchte, geht zu diesem Zweck eine weitere Transaktion ein, die mit der zugrunde liegenden Transaktion gekoppelt ist. Hebel: Da der Kapitaleinsatz geringer ist als beim Direktinvestment, entsteht eine Hebelwirkung. Dadurch beschleunigen sich die Gewinn-, aber auch die Verlustmöglichkeiten. <<< zurück I If-Done-Order: Bei der If-Done-Order werden zwei Aufträge erteilt, wobei der zweite erst nach Ausführung des ersten Auftrags aktiviert wird.
IOB-Aktien: IOB-Aktien sind Zertifikate über die Hinterlegung von ausländischen Aktien, die über das Orderbuch an der LSE (London Stock Exchange) gehandelt werden. <<< zurück J <<< zurück K Kassakurs: Auch Kassapreis genannt; kleinere Orders werden zum Kassakurs abgerechnet. Er wird einmal am Tag, meist um die Mittagszeit, vom Kursmakler festgelegt. Wertpapiere mit größeren Umsätzen oder besonderem Publikumsinteresse werden fortlaufend während der Börsenzeit notiert. Kassamarkt: Der Kassamarkt der Deutschen Börse umfasst die Xetra-Handelsplattform und den Parketthandel der Frankfurter Wertpapierbörse. In der Kassamarktstatistik der Deutschen Börse werden ebenfalls die Umsätze der anderen deutschen Wertpapierbörsen ausgewiesen. Kontrakt: Standardisierte, kleinste handelbare Einheit im Handel von Basisobjekten. Kontraktmonat: Der Monat, indem ein Kontrakt entsprechend den Kontraktspezifikationen zur Lieferung fällig wird. <<< zurück L LIBOR: Unter LIBOR versteht man den täglich festgelegten Referenzzinssatz im Interbankengeschäft, der an jedem Arbeitstag um 11:00 Londoner Zeit fixiert wird. LIBOR steht für London Interbank Offered Rate.
Lieferung: Macht der Käufer einer Option bzw. eines Optionsscheines von seinem Ausübungsrecht Gebrauch, so muss der Basiswert vom Stillhalter zum vereinbarten Basispreis geliefert (bei Calls) bzw. bezogen (bei Puts) werden. Bei Covered Warrants wird jedoch meistens ein Barausgleich vereinbart, also auf die Lieferung verzichtet. Bei Futures besteht kein Ausübungsrecht. Die Lieferung findet immer statt. Deshalb gehen die meisten Marktteilnehmer ein Gegengeschäft ein, um nicht zur Lieferung verpflichtet zu bleiben. LIFFE: Abkürzung für London International Financial Futures Exchange. Bedeutende europäische Terminbörse. Sie wurde 1982 gegründet. Limitorder: Kauf-/ Verkaufsorders, die zum angegebenen Limit oder einem vorteilhaften Preis ausgeführt werden sollen. Ein Buy Limit (Kauf-Limit) kann nur zum Limit-Preis oder niedriger ausgeführt werden. Ein Sell Limit (Verkauf-Limit) kann nur zum Limit-Preis oder höher ausgeführt werden. Liquidität: Allgemein versteht man unter Liquidität im Börsenkontext die Marktsituation, in der auch große Transaktionen in einem Finanzinstrument abgewickelt werden können, ohne dass diese den Marktpreis nennenswert beeinflussen. Eine hohe Liquidität führt zu einer geringen Differenz zwischen Geld- und Briefkurs. Long-Position: Ein Investor, der eine Option bzw. einen Optionsschein kauft, hält eine Long-Position. Bei Futures hält der Käufer des Futures eine Long-Position. Er muss bei Fälligkeit das Gut abnehmen. Gegenteil: Short-Position. Lot: Los, Mengeneinheit eines Kontraktes. LSE: Abkürzung für die London Stock Exchange. <<< zurück M Margin: Sicherheitsleistung, um jederzeit in der Lage zu sein, Verbindlichkeiten, die bei Eingehen von börsengehandelten Future- und Optionsgeschäften entstehen können, zu begleichen.
Margin-Call: Nachschuss, den der Broker nach entstandenen Buchverlusten (meist telefonisch) verlangt, sobald das verbliebene Guthaben den vorschriftsmäßigen Einschuss nicht mehr deckt.
Market if Touched (MIT): Eine Market if-Touched-Order ist eine Order zum Kauf oder Verkauf eines Kontraktes unterhalb oder über dem Markt. Diese Order wird solange im System gespeichert, bis der Ausführungskurs berührt ist und wird dann als Market-Order ausgeführt. Eine Market if-Touched-Order verhält sich ähnlich einer Stopp-Order, mit der Ausnahme, dass eine MIT-Order zum Verkauf über dem gegenwärtigen Marktpreis platziert wird.
Market-Order: Eine Market-Order ist eine Order zum Kauf oder zum Verkauf, die vom Broker sofort zum gegenwärtigen Marktpreis ausgeführt wird. Eine Market-Order wird ausgeführt, solange es Käufer und Verkäufer der Position gibt. Sobald die Order platziert ist, hat der Auftraggeber keinen Einfluss mehr auf den Preis, zu dem die Transaktion ausgeführt wird. Der Broker versucht, den besten verfügbaren Preis zu finden. In Märkten, die sich sehr schnell bewegen, kann dieser Preis von der letzten Notierung stark variieren. Eine Market-Order in großer Stückzahl kann vom Broker aufgesplittet werden. Marktkapitalisierung: Darunter versteht man die Börsenkapitalisierung (=Börsenwert) eines Unternehmens. Die Marktkapitalisierung ergibt sich, indem man den aktuellen Aktienkurs mit der gesamten Aktienanzahl multipliziert. Dadurch unterliegt die Marktkapitalisierung ständigen Veränderungen. MDAX (Deutschland Mid-Cap): Der MDAX (abgeleitet von Mid-Cap-DAX) ist ein deutscher Aktienindex. Er umfasst 50 Werte, vorwiegend aus klassischen Branchen, die in der Rangliste nach Marktkapitalisierung und Börsenumsatz auf die Werte des DAX folgen. Der MDAX spiegelt damit die Kursentwicklung von Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen wider. <<< zurück N <<< zurück O OCO (One Cancels Other): Die OCO-Order setzt sich aus zwei separaten Orders zusammen, die beide auf einem Orderticket als Order-Bestandteile vermerkt und als Einheit gehandhabt werden. Hierdurch wird der Broker angewiesen, in jenem Augenblick, in dem eine der beiden Teil-Orders im Markt ausgeführt werden kann, die dann übrig gebliebene Order automatisch zu stornieren.
Optionsschein: Der Besitzer eines Optionsscheins hat das Recht, jedoch nicht die Verpflichtung, innerhalb einer bestimmten Frist eine bestimmte Anzahl von Aktien oder anderen Wertpapieren zu einem festgelegten Preis zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Order: Auftrag für ein Börsengeschäft. Orderbuch: Das Orderbuch enthält alle aktuellen Orders für ein Instrument, geordnet nach Limitierung, Handelsbeschränkungen und Ausführungsbedingungen. OTC (Over the Counter): Als OTC bezeichnet man Geschäfte in Finanztiteln, die nicht an einer Börse gehandelt werden. Der OTC-Markt ist der Freiverkehrsmarkt der USA für Aktien und Anleihen im Interbankenhandel, der nicht an der Börse stattfindet, aber dennoch den gesetzlichen Bestimmungen für den Wertpapierhandel unterliegt. <<< zurück P Performance: Englisch für Wertentwicklung, Gesamterfolg einer Kapitalanlage oder Investition.
Pip: Als Pip (Percentage In Points) bezeichnet man die kleinste Preisstufe in einer Währung. Oft auch "Ticks" in den Future-Märkten genannt.
Pivot: Pivots sind Chart-Zonen bzw. Wendepunkte einer angegebenen Periode i. d. R. im tagesgleichen Handel. Auch wöchentliche Pivots oder Monatspivots sind denkbar. Händler nutzen diese Zonen beispielsweise zum Einstieg in den Markt oder zur Gewinnmitnahme. Grundsätzlich gilt: Je mehr Händler die Pivots zum Handeln nutzen, desto besser funktionieren sie. Man spricht von einer selbst erfüllenden Prophezeiung. Besonders in sehr aktiv gehandelten Terminmärkten haben diese errechneten Chart-Marken mitunter eine hohe Bedeutung. Portfolio: Gesamtbestand an Wertpapieren oder Wechseln, die ein Privatanleger oder ein Unternehmen besitzt.
Prime Standard: Der Prime Standard zählt zu den EU-regulierten Segmenten und ist das Zulassungssegment für Unternehmen, die sich auch gegenüber internationalen Investoren positionieren wollen. Prime Standard Unternehmen müssen hohe internationale Transparenzanforderungen erfüllen. Provision: Eine Provision ist das Entgelt für eine Verkaufs- oder Vermittlungstätigkeiten. Put: Übliche Bezeichnung für eine Verkaufsoption, deren Halter (Optionskäufer bzw. Optionsscheinkäufer) das Recht, aber nicht die Verpflichtung hat, den Basiswert während der Ausübungsfrist der Option bzw. des Optionsscheines zu dem im Voraus festgelegten Basispreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses zu verkaufen. Gegenteil: Call. <<< zurück Q Quotieren: auch Quotation. Als Quotation bezeichnet man den Beschluss über die Zulassung eines Wertpapiers zum amtlichen Handel sowie die Aufnahme ins amtliche Kursblatt. <<< zurück R Resist: Kurzform für engl.: Widerstand. Als Widerstandslinie gilt eine Kursgrenze, die aufgrund von Chart-technischen Analysen schwer nach oben zu durchdringen ist. Die Begründung wird mitunter im Trend oder in anderen Chart-technischen Hilfsmitteln gesehen. Auch aus der Fundamentalanalyse eines Wertpapiers ist eine Kursobergrenze denkbar, wenn der innere Wert eines Wertpapiers deutlich vom Wert vergleichbarer Wertpapiere abweicht. Gegenteil: Support
Rollover: Liquidierung eines auslaufenden Kontraktes und der gleichzeitige Ersatz dieser mit der gleichen zu einem späteren Ablaufdatum. Ein Rollover kann nicht mit Optionen durchgeführt werden. <<< zurück S Schatz: Vom Bund oder den Ländern emittierte kurz- und mittelfristige Schuldverschreibungen. Sie werden in den amtlichen Handel an allen deutschen Wertpapierbörsen eingeführt. Short-Position: Ein Investor, der eine Option bzw. einen Optionsschein verkauft, hält eine Short-Position. Bei Futures hält der Verkäufer des Futures eine Short-Position. Er muss bei Fälligkeit das Gut liefern. Gegenteil: Long-Position. Spread: Auch Bid-Ask-Spread genannt. Spanne zwischen dem Geld- und dem Briefkurs. Staatsanleihe: Kurz-, mittel- oder langfristige Schuldverschreibung, die von Bund oder Ländern und anderen Körperschaften ausgegeben werden. Sie sind ohne Prospekt an jeder Börse zum amtlichen Handel zugelassen. Stock Exchange: Englische Bezeichnung für Wertpapierbörse.
Stopp-Loss-Order: Verkaufsauftrag, der bestens ausgeführt wird, sobald der aktuelle Aktienkurs bei nachgebender Kursentwicklung einen vom Anleger bestimmten Mindestkurs erreicht oder unterschritten hat.
Stopp-Buy-Order: Bezeichnung für einen Kaufauftrag, der bei Erreichen oder Überschreiten eines vom Anleger festgesetzten Kurses zum nächsten erhältlichen Börsenkurs billigst ausgeführt wird, unabhängig davon, ob dieser aktuelle Kurs über oder unter dem vom Auftraggeber festgesetzten Kurs liegt.
Support: Engl. für Unterstützung. Als Unterstützungslinie gilt eine Kursgrenze, die aufgrund von Chart-technischen Analysen schwer nach unten zu durchdringen ist. Die Begründung wird mitunter im Trend oder in anderen Chart-technischen Hilfsmitteln gesehen. Auch aus der Fundamentalanalyse eines Wertpapiers ist eine Kursuntergrenze denkbar, wenn der innere Wert eines Wertpapiers deutlich vom Wert vergleichbarer Wertpapiere abweicht. Gegenteil: Resist
SWIFT: SWIFT (Society of Worldwide Interbank Financial Telecommunication) ist ein im Jahre 1973 von Banken Europas und Nordamerikas gegründetes System mit Sitz in Brüssel, um den internationalen Zahlungsverkehr zu beschleunigen und zu standardisieren. Das System wurde dahingehend erweitert, dass neben dem internationalen Zahlungsverkehr auch Inkasso- und Akkreditivgeschäfte, Wertpapier-, FX-, Edelmetall- und sonstige Geschäfte abgewickelt werden können. Ihm sind inzwischen über 3800 Kreditinstitute angeschlossen. <<< zurück T TecDAX: Der TecDAX® fasst 30 Aktien aus dem Technologiesektor zusammen und steht auf derselben Stufe wie der neue MDAX®, der die 50 größten Aktien aus den nicht-technologielastigen Branchen enthält. Im Gegensatz zum Nemax, der aus Wachstums-, IPO- und Technologieaktien bestand soll der TecDAX® aber ausschließlich ein Technologie-Index werden. Der erste Kurs des TecDAX wurde am 24. März 2003 berechnet und übernahm nahtlos die Kursreihe des Nemax 50.
Teilausführung: Es kann nur ein Teil der Order-/Quote-Stückzahl ausgeführt werden. Terminkontrakt: Vertragliche Vereinbarung, eine festgelegte Menge eines bestimmten Guts zu einem vorher festgelegten Kurs zu einem zukünftigen fixen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Börsengehandelte, standardisierte Terminkontrakte werden Futures genannt. Finanz-Terminkontrakten können einzelne Aktien, Indizes, Anleihen oder FX zugrunde liegen. Tickgröße: Mindestveränderung eines Kontraktpreises. <<< zurück U Underlying: Englische Bezeichnung für Basiswert. Unterstützung: siehe Support <<< zurück V Verfall/Verfalltag: Jede Option bzw. jeder Optionsschein hat eine begrenzte Laufzeit. Der Verfalltag oder auch Ablauftag ist der letzte Tag, an dem eine Option oder ein Optionsschein gehandelt wird. Es ist gleichzeitig der letzte Ausübungstag für amerikanische Optionen (american style) und der einzige Ausübungstag für europäische Optionen (european style). Die Zeit bis zu diesem Datum ist die Restlaufzeit.
Volatilität: Marktpreisschwankungen, z.B. von Vermögenswerten innerhalb ein bestimmten Zeiteinheit. <<< zurück W Wandelanleihe: Eine Wandelanleihe (auch Wandelschuldverschreibung) wird von Anteilsgesellschaften ausgegeben und ist eine Anleihe festen Wertes, die dem Inhaber das Recht einräumt, sie während ihrer Laufzeit zu einem vorher festgelegten Verhältnis in Aktien einzutauschen. Wird diese Option nicht genutzt, so wird die Anleihe am Ende ihrer Laufzeit vom Unternehmen zurückgezahlt. Widerstand: siehe Resist <<< zrück X Xetra: Exchange Electronic Trading. Elektronisches Handelssystem der Deutschen Börse. <<< zurück Y <<< zurück Z Zertifikat: Derivat, dessen Performance von der Kursentwicklung anderer Wertpapiere und Finanzprodukte abhängt - insbesondere von Indizes (Index-Zertifikate) oder speziell zusammengestellten Aktienkörben (Basket-Zertifikaten).
Zinssatz: Der Zinssatz drückt die Höhe der Zinsen in Prozent aus. <<< zurück
Quelle: Yahoo! Finanzen* *Nutzungsbedingungen |