Einführung


Die Rohstoffmärkte gehören zu den ältesten Märkten der Welt. Die ersten Warenmärkte waren bereits im 17. Jh. in West-Europa zu finden.

Der Ursprung der Rohstoffmärkte liegt im sogenannten "Tulpen-Fieber". In den 30er Jahren des 17. Jh. erfolgte auf den Märkten in Amsterdam und London ein abrupter Preisanstieg der  holländischen Tulpenzwiebeln und der auf ihrer Basis ausgestellten Sekundärinstrumente. Ein Zusammenbruch, der in den Jahren 1636-1637 erfolgte, verursachte einen der ersten Börsencrashs.

Ein dynamischer Handelsanstieg auf den Warenmärkten erfolgte Ende des 20. Jh. zusammen mit der Entwicklung der modernen Technologien und dem globalen Kapitalverkehr. Der Handel auf den Weltwarenmärkten wird sowohl über den OTC-Markt als auch über die geregelten Börsenmärkte geführt. 

Teilnehmer

Eine charakteristische Eigenschaft für die Warenmärkte ist die Anteilnahme am Verkehr, die außer den Finanzinvestoren auch die  Unternehmen anstreben, die den Abschluss in Bezug auf die betriebene, reale wirtschaftliche Tätigkeit anhand der Waren, die den Wechselaustausch bilden. Der Transaktionsgegenstand kann die erworbene Ware (z.B. Erdöl, Erdgas) oder die vom Hersteller produzierte Ware (z.B. Arbeitsspeicher RAM), das in weiterer Produktion ausgenutzte Gut (z.B. Getreide für Lebensmittelindustrie) oder zum anderen Ziel erworbene Ware (z.B. Reis zum Ziel seines Weiterverkaufs) sein. 

Das Risiko der Unternehmer, die ihre Aktiva sichern, übernehmen bewusst die Spekulationsinvestoren. Die Anwesenheit der Spekulationsinvestoren hebt die Liquidität eines bestimmten Marktes. Ein ungünstiger Nebeneffekt kann jedoch ein Anstieg der Kurse von bestimmten Instrumenten sein.  Einen bedeutenden Einfluss auf die Verbreitung dieser Konzeption hatte die Technologieentwicklung in den 1990er Jahren, die dem Kapital einen einfachen Zugang zum Weltmarkt ermöglichte. Die Spekulationstransaktionen auf den Warenmärkten entscheiden im großen Maß über die Liquidität des Marktes von Sekundärinstrumenten auf den Warenmarkt.

Die Arbitrage Geschäfte schaffen einen vollständigen Marktaustausch. Eine Spekulationsmethode ist auch eine von der Arbitrage-Einstellung stammende “risk arbitrage”. Eine Konzeption, die annimmt, dass die Preise der ungleichartigen, aber durch eine statische Korrelation verbundene Instrumente, lange Zeit nach einem bestimmten gemeinsamen fundamental festgestellten Preis streben.

Die Investitionen auf den Warenmärkten kann man sowohl über die Börsenmärkte als auch über den OTC-Markt führen. Im Angebot von X-Trade Brokers befinden sich die Kontrakte der populärsten Weltwaren – Erdöl, Gold, Silber, Messing, Mais und viele andere. Jedem Kunden werden die aktuellen Notierungen (Realtime), Preistabellen und die professionelle Transaktionskontrolle über das System XTB-Trader zur Verfügung gestellt.


Rohstoffmärkte

Freitag 10.09

16:00  USA - Großhandel - Lagerbestände
Aktuell: 1.3% m/m Aktuell: 1.3% m/m
Zuvor: 0.1% m/m
Prognose: 0.4% m/m
Bruttoinlandsprodukt -1.2%
Inflation 2,8%
Einlagefazilität 0,25%
Handelsbilanz 12,5
Arbeitslosenquote 8,3%
Industrieproduktion 3,3%