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Die Börsen bilden die Institutionen, die den Handel von Standardfinanzinstrumenten wie Aktien, Obligationen und Future-Kontrakten organisieren. Zwei der größten amerikanischen Börsen sind in New York platziert. Die New York Stock Exchange (NYSE) und die American Stock Exchange (AMEX). Andere Hauptmärkte befinden sich in London, Paris, Mailand, Hongkong, Toronto und Tokio. Zugang zu den Börsenmärkten haben sowohl institutionelle Anleger als auch physische Personen über die qualifizierten Vermittler. Die Börsen bilden ein Tätigkeitsfeld sowohl für die Broker, die untereinander die Transaktionen tätigen und auf Rechnung ihrer Kunden handeln, als auch die Dealer, die Positionen auf eigene Rechnung eingehen. Historischer Grundriss Der Aktienhandel hatte seinen Anfang 1785 in Amsterdam. Bis zum Ende des 19. Jh. waren die Aktien auf den Börsen in Westeuropa und Nordamerika notiert. Der richtige Aufschwung und somit die Popularität des Börsenmarktes hatte seinen Anfang in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts . Der Crash des Börsenmarktes im Herbst 1929 war der Anfang der so gennanten "Great Depression" oder "Großen Depression". Um den Kurssturz wieder aufzuholen, brauchte der Dow Jones Index 20 Jahre. 1987 erfolgte der nächste Konjunkturbruch der Börse. Der amerikanische S&P500 Index verlor über 20%. Der Optimismus der Investoren kam erst wieder Anfang der 90er Jahre zurück. Die darauffolgende Hausse hielt bist Mitte 2000. Die hohe Nachfrage nach Aktien wurde angetrieben durch die Hoffnung in die „neue Wirtschaft”, Ökonomie, die sich auf modernste Technologien, darin auch das Internet, bezog. Diese Periode wurde später als „Internet-Hausse" bezeichnet. Der größte Terror-Angriff der Geschichte auf die USA, der am 11. September 2001 stattfand. Die Skandale, die mit den größten Weltfirmen, wie Enron, Arthur Andersen oder Parmalat verbunden waren, führten dazu, dass sich die Lage auf den Weltmärkten bis zum Jahr 2003 kaum erholte. Das letzte aktuelle Hoch haben die Märkte im Januar 2008 gesehen. Seit dieser Zeit hat sich die Situation auf den globalen Märkten immens verschlechtert, wozu im wesentlichen die Kredit- und Immobilienkrise in den USA beigetragen hat. Gerade in Krisenzeiten entstehen hohe Volatilitäten auf den Märkten, die von Anlegern optimal genutzt werden können, da man mit CFDs auch an fallenden Kursen partizipieren kann. Markt Der geregelte Handel wird durch Börseninstitutionen, die der Aufsicht der unabhängigen Kommissionen unterliegen (BaFin), organisiert. Die Teilnahme am Handel ist durch die Vermittlung der Broker "Maklerhäuser" möglich. Am Handel können sowohl die Institutionellen Investoren, als auch physischen Personen teilnehmen. Die Ausgabe von Aktien ist für Unternehmen eine Quelle zur Kapitalbeschaffung und ermöglicht die Weiterentwicklung und das Bestehen des Unternehmens. Teilnehmer Die Börsenmärkte haben einen geregelten Charakter. Sie unterliegen präzisen Vorschriften und der Handel, der an ihnen betrieben wird, hat einen zentralisierten Charakter. Der Handel wird durch die Börse abgewickelt. Deren Ziel ist die Schaffung von entsprechenden formalen und technischen Bedingungen für die Annahme, Verbindung und Ausführung der Ankaufs- und Verkaufsaufträge von den zum Handel zugelassenen Finanzinstrumenten. Zu den charakteristischen Börseneigenschaften gehören: feste Handelsprinzipien, kein Zwang zur Vorstellung des Transaktionspartners, die feste Zeit und der feste Platz der Handelsführung, Standardisierung der Instrumente, die sich im Handel befinden, und die Regel für Handels- und Abrechnungsführung. Die Investoren können am Handel an der Börse über den Makler (Broker) teilnehmen. Die Makler schließen die Transaktionen auf eigene Rechnung, im eigenen Namen oder im Namen des Investors, dessen Auftrag sie ausführen, ab. Die Grunddienstleistung, die von den Brokern realisiert wird, ist die Ermöglichung des Abschlusses von Ankaufs- und Verkaufstransaktionen der Wertpapiere und Sekundärinstrumente. Dafür wird eine Provision erhoben, die von der Transaktionsgröße abhängt. Die Broker erbringen oft zusätzliche Dienstleistungen im Bereich der Investitionsschulung und Beratung.
- Institutionelle Investoren
Eine der wichtigsten Gruppen der Marktteilnehmer bilden die institutionellen Investoren. Diese Gruppe besteht im wesentlichen aus den Investmentfonds – darin die Pensionsfonds, Brokerfirmen, Versicherungsgesellschaften und Großbanken. Als institutionelle Investoren werden auch sehr vermögende Investoren, die Investitionstätigkeiten auf dem Wertpapiermarkt betreiben, bezeichnet. Die institutionellen Investoren bilden die größte Gruppe auf den Börsenmärkten.
Der in der Wirtschaft durch die Haushalte erzielte Ertrag, kann zum aktuellen Verbrauch bestimmt oder investiert/gespart werden, um zukünftig davon zu leben. Die Investitionen auf dem Börsenmarkt bilden für die Privatanleger eine riskante, aber potenziell oft vorteilhafte Alternative. Beispielsweise gegenüber dem "normalverzinsten" Spardepot. Die Privatanleger waren am Börsenhandel schon immer präsent und sind für diesen auch von sehr großer Bedeutung.
Die Kontrakte auf Börsenindizes sind auch über den OTC-Markt zugänglich. Die Kunden von X-Trade Brokers können Transaktionen auf alle wesentlichen Kontrakte auf die wichtigsten Weltbörsenindizes schließen. Die aktuellen Preisnotierungen werden mittels Charts in hoher Qualität in Real-Time generiert. Die relativ niedrigen Kapitalanforderungen und die blitzschnelle Ausführung der Aufträge bilden komfortable Bedingungen für den Investor. |